Was haben Motorräder mit Casinos zu tun?

In einem vorherigen Artikel haben wir darüber geschrieben, dass immer mehr Casinos Parkplätze für Besucher mit Motorrädern anbieten. Immer mehr Casinos stellen sich auf Besucher mit Motorrädern ein. Woher kommt der Wandel in der Einstellung der Betreiber?

In den letzten Jahren sind Motorräder gesellschaftsfähig geworden. Der Außenseiterstatus á la “Easy Rider” gehört der Vergangenheit an. Während vor Jahrzehnten die Lederanzüge der Motorradfahrer Angst und Schrecken einjagten, sind heute Motorradfahrer in vielen Orten und besonders Gaststätten gern gesehene Gäste.

Einen großen Anteil daran haben sicher die vielen Prominenten, die sich in den letzten Jahren als Motorradfahrer geoutet haben. Unter ihnen Brad Pitt, Keanu Reeves, Jürgen Vogel und noch viele andere.

Den Outlaw-Status bekamen die Motorradfahrer nach dem zweiten Weltkrieg, als die Veteranen aus dem Krieg zurück in die Vereinigten Staaten kamen und eine andere Welt vorfanden. Viele von ihnen konnten sich nicht an den neuen Lebensstil anpassen und gründeten Motorradgangs, die in ihrer Gesetzgebung an das Militär erinnerten. Das gleiche passierte mit den Soldaten nach dem Vietnamkrieg.

Einige Firmen, besonders Harley-Davidson, nutzten den Outlaw-Status geschickt, um ihre Produkte zu vermarkten. Zwar wollte das Unternehmen nie mit Gruppen wie den Hells Angels in Verbindung gebracht werden, hütete aber immer das Aussteigerimage der Marke.

Heute kann man noch oft das gewollte Image in vielen Spielen beobachten, wie zum Beispiel auf casinosonlinespielen.de, bei der viele Spiele mit Harley-Davidson-Design noch das alte Vorurteil der Outlaws der 60er Jahre aufgreifen. Selbst einige Roulettespiele machen sich das zu eigen, was in den USA als “ein Prozent der Motorradfahrer” bezeichnet wird.

Dabei geht man davon aus, dass 99 Prozent der Motorradfahrer sich an die Gesetze halten und nur ein Prozent tatsächlich kriminelle Absichten hat oder Gesetze nicht beachtet. Viele Motorradfahrer in den USA oder auch in Europa schmücken sich mit 1%-Aufnähern, weil sie das Image der alten Generationen von Outlaws anspricht.

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